Chronik
| 1990 |
Die Geburtsstunde des Erlichthofes schlägt in der Gemeinde Rietschen. |
| 1991 bis 1994 |
Der Museumshof und die Gaststätte "Forsthaus" aus dem Tagebauvorfeld, die "Kascheler" Scheune und das heutige Kontaktbüro "Wolfsregion Lausitz" werden umgesetzt. |
| 1994 bis 1997 |
Webhaus, Ferienhaus "Viereichen 10", Keramikscheune, Ferienhaus "Erlicht", Biosphärenscheune, das Scheunencafé entstehen. |
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| 1994 |
Erste Feste finden statt und werden seitdem jährlich durchgeführt. |
| 1996 bis 1997 |
Das kleine freistehende Backhaus und die Dorfstraße "Am Erlichthof" werden gebaut. |
| 1997 |
Im Rahmen des Natur- und Fischerfestes wird die Erlichthofsiedlung offiziell eröffnet.
Die ersten Handwerkerinnen beginnen mit ihrer Arbeit. |
| 1998 |
Die Gaststätte "Forsthaus" und die Natur- und Touristinformation werden eröffnet |
| 1999 |
Der Spielplatz wird zum Kindertag übergeben. |
| 1998 bis 2002 |
Weitere denkmalgeschützte Häuser, Bäckerei, Glasstübchen, Hofladen Naturladen und Theaterscheune, die nicht aus dem Tagebauvorfeld stammen, werden umgesetzt. |
| 2001 |
Die "Kanzlerglocke" und Glockenturm werden feierlich eingeweiht.
Die 300-jährige Eiche mit einem Stammumfang von fünf Metern musste wegen eines Sturmschadens gefällt werden. |
| 2004 |
Das Kontaktbüro "Wolf" wird in der Theaterscheune eingerichtet. |
| 2005 |
Das Gästehaus für Übernachtungen und der SchokoLaden werden eingeweiht. |
| 2006 |
Als zweite Gaststätte wird das Scheunencafé in der ehemaligen Festscheune eröffnet. |
| 2007 |
Die Natur- und Tourist-information erhält ein neues Gebäude. Die Wolfsscheune mit neuer Ausstellung über die "Lausitzer Wölfe" wird übergeben. |
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| 2008 |
Die älteste Scheune der Siedlung wird durch das UNESCO- Biosphärenreservat "Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft" als Ausstellungsscheune genutzt. |
| 2009 |
Das ehemalige Wohnhaus "Viereichen Nr. 2" (Töpferei Herack) wird ein Ferienhaus und erhält den Namen "Erlicht".
Die Hofschneiderei zieht in die Theaterscheune um. |
| 2010 |
Das Glasstübchen hat seine Vorsilbe verloren und wird nur liebevoll Stübchen genannt. Tage- oder wochenweise können sich Kunsthandwerker dieses Stübchen mieten. |
Zehn Gewerbetreibende und drei Vereine sind für die Gäste da.
Inzwischen ist ein sehenswertes architektonisches Ensemble entstanden - ein typisches Heidedorf des 19. Jahrhunderts, das viele Besucher und Gäste zu einem Aufenthalt einlädt.
Schrotholzhäuser erbaute man aus Kiefernstämmen
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Die Bäume wurden drei bis vier Jahre vor dem Fällen im Wald ausgewählt und unterhalb der Baumkrone geringelt (spiralförmiges Abtrennen der Rinde). Somit konnte sich im Stamm Harz ansammeln, das auf natürliche Weise die späteren Balken konservierte und vor Schädlingsbefall sowie anderen Umwelteinflüssen schützte. |
Nach dem Fällen wurden die Stämme mit dem Breitbeil "geschrotet" (kantig behauen) wodurch sie ihre Form und ihren Namen erhielten. Die ältesten Blockbauten sind über 300 Jahre alt.